Home
Ausbildung
Rat und Hilfe
Erziehung
Tipps
Kontakt /Disclaimer
Links
Gästebuch




Liebe Kunden von Aachens-Mobile-Hundeschule, seit dem 01.12.2008 haben wir den Betrieb unserer Hundeschule eingestellt.

Um 2009 mit einem neuen Konzept, mit Tipps und Seminaren etwas anderes,und neues in der Euregio zu bieten. Wir danken allen Kunden für das entgegen gebrachte Vertrauen !! Ca. 1500 Hunde und deren Menschen haben uns lernen lassen, Probleme in der Mensch-Hund Beziehung anders zu begegnen.

Bis dahin können Sie auf unserer Seite lesen und sich informieren.

Hundekauf:

von Gerd Haucke (verstorben am 30. Mai 2008 im Alter von 79 Jahren)

Es steht geschrieben...10 Gebote für den Hundekauf

1. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn nicht alle Familienmitglieder davon begeistert sind – und bereit feste Verpflichtungen zu übernehmen. 

2. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du keine Zeit und kein Geld hast, keine Geduld und keine Nerven. 

3. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du nicht gern läufst. Wer einen Hund mit dem Hinweis verkauft, der brauche keinen Auslauf, ist ein Betrüger 

4. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Deine Kinder einen „Spielkameraden“ haben möchten. Hunde und Kinder müssen in einem sorgfältig beobachteten Lernprozess erfahren, wie sie miteinander umzugehen haben. 

5. Du sollst keinen Hund kaufen mit der Erwartung auf dessen Leistungen. Er wird dich enttäuschen. 

6. Du sollst keinen Hund kaufen, den Du angeleint nicht halten kannst, ihm also körperlich nicht gewachsen bist. 

7. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du ein Reinlichkeitsfanatiker bist oder Hypochonder. Er wird Dich hysterisch machen. 

8. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du kein zärtlicher, kein liebevoller Mensch bist. Er wird neben Dir seelisch verkümmern und deshalb bösartig werden. 
                                                                                                                                              9. Du sollst keinen Hund kaufen, ohne Dich vorher durch gute Bücher darüber zu unterrichten, was ein Hund ist. 

10. Ein Hund ist kein Handelsobjekt, sondern ein hochsensibler Weggefährte des Menschen. Du sollst ihn niemals übernehmen von Menschen, die ihre Welpen verschicken, zu viele davon haben, verschiedene Rassen anbieten oder vom Verkauf der Hunde leben. Wer verantwortlich züchtet, kann das nicht. Nur Hunde aus glücklichen Familien können auch Deine Familie beglücken.


Gedanken:

Heute ist es Mode geworden nur mit Hilfsmitteln oder nur mit positiven Bestärkungen dem Halter eine Artnahe Ausbildung nahe zu bringen. Doch meist geht es hier nicht um den Hund sondern um Kundenbindung. Schauen Sie sich die Ausbilder genau an. Ein guter Ausbilder hat nicht nur ein Rezept, er arbeitet individuell. Mit Hund und Halter. Lassen Sie sich alles genau erklären, fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Denn Sie müssen die nächsten Jahre mit dem Hund leben. Was aus dem Hund wird bestimmen Sie!! Wir können Ihnen zeigen wie es richtig geht und Ihnen zur Seite stehen wenn es mal nicht so klappt, wie Sie es sich vorstellen. Aber Denken Sie immer daran: Ein Hund ist ein Hund, ein Lebewesen, mit Schwächen und Stärken. Mit guten und schlechten Tagen.




Hunde können lächeln und lachen. Ob sie aber über uns Menschen lachen, bleibt das Geheimnis der Hunde.©             Oliver Jobes

Hundeschule

Waren Sie auch schon einmal enttäuscht, irritiert, verunsichert  oder gar wütend über die Vielzahl unterschiedlichster Rezepte, die Ihnen als gut gemeinte Ratschläge von Freunden, Bekannten, Tierärzten, Hundetrainern, Verhaltensberatern oder Tierpsychologen entgegengebracht werden, wenn Ihr Hund zu unerwünschten Verhaltensweisen neigt? Hilfe und Unterstützung aus dem professionellen Lager des Hundewesens erhalten Sie
selbstverständlich in Hülle und Fülle! Orientieren Sie sich in diesem Zusammenhang gerne an dem Ganzheitlichen? Nichts klingt viel versprechender als der im Hundewesen immer häufiger wahrzunehmende Begriff ganzheitlich. Alle denkbare Verhaltensprobleme scheinen damit auf einmal lösbar. Was wollen Sie mehr? Doch da gibt es noch welche, die nennen sich „Die Guten“ und deuten damit unmissverständlich an, dass sie die anders Denkenden oder anders Arbeitenden zu den „Schlechten“ zählen. Damit scheint dem leidgeplagten Hundehalter bereits eine wichtige Entscheidungshilfe gegeben?!Sie können sich auch noch weitere Vorzüge der sanften und zwangfreien Problemlösung von Vertretern des so genannten Wattebäuschchenwerferlagers erläutern lassen.Nachteile und Nebenwirkungen der völlig zwangfreien Problemlösung gibt es aus derer
Sicht ja sowieso nicht. Oder doch eher traditionell mit restriktivem Nackenschütteln und einer zusammengerollten Zeitung als Schlaggegenstand?! Möglicherweise tendieren Sie noch lieber zu einem Griff in die Hundehalter-Wundertüte, um irgendein tolles Hilfsmittel aussuchen, das – vom einen Trainer hoch geschätzt, vom anderen Trainer verteufelt – zu einer Verbesserung des Hundeverhaltens beitragen soll.

Raggy 2 Jahre



Sehr häufig werde ich mit der Aussage konfrontiert: „wir haben alles probiert, doch nichts und niemand konnte helfen!“ Wenn tatsächlich alles probiert wurde, dann kann auch nichts geholfen haben. Denn alles probieren, bedeutet immer Flickschusterei und kann niemals zu
einer soliden und nachhaltigen Problemlösung führen. Ich bin davon überzeugt, dass die Kompetenz und somit die Qualität eines Hundetrainers oder Verhaltenstherapeuten immer dann in Frage gestellt werden muss, wenn er intolerant und ohne Horizont sein Patentrezept als den Königsweg in der Problemlösung bei schwierigen Hunden ansieht. Wer Zwang per Leinenruck am Stachelhalsband zur Problemlösung bei aggressiven Hunden propagiert und gleichzeitig der Prävention unerwünschten Verhaltens durch Blickkontaktabwendung
über das Kopfhalfter ablehnend gegenübersteht, ist intolerant und in seiner Kompetenz eingeschränkt! Wer propagiert, mit einem Kopfhalfter, Klicker oder Leckerli könnten alle aggressiven Verhaltensweisen abgebaut werden und gleichzeitig die Aggressionsblockade mittels Leinenruck als alten Zopf und brutale Einwirkung bezeichnet, ist intolerant und in seiner Kompetenz eingeschränkt!
Genau an dieser Stelle jedoch krankt unser Hundewesen. Im Grunde genommen schwören viel zu viele Hundefachleute auf irgendwelche Patentrezepte und schließen somit Methoden und Mittel der anderen aus. Dadurch verliert sich jede Flexibilität im Umgang mit individuellen Problemen.

Jimmy 2 Jahre

Die Mischung macht es!
Erst kürzlich vernahm ich über Dritte die kritische Anmerkung einer Fachkollegin, ich würde dazu neigen, Altes und Neues miteinander zu vermischen. Genau dieser negativ nuancierte Vorhalt kann letztlich die besondere Stärke eines Hundetrainers sein, der Alt und Neu flexibel mischt. Denn wer sich dem Neuen annimmt, ohne Teile des Alten völlig über Bord zu werfen, zeigt Horizont und Toleranz bei der Begegnung mit individuellen Verhaltensproblemen.Leider fehlt dazu jede Menge Verständnis unter sehr vielen Fachleuten.Zu danken ist in diesem Zusammenhang dem neuen und modernen, aus dessen Erkenntnissen und Erfindungen für eine qualitativ hochwertige Arbeit wichtige Impulse gegeben werden. Zu danken ist aber auch dem alten und traditionellen, das mit seinen alten Zöpfen einen Erziehungsberater sehr erfolgreich an der Stelle weiterbringen kann, an der alles Neue versagt.
Ich wende mittlerweile häufig bestimmte Elemente aus dem Tellington Touch an, vertraue in vielen Fällen auf die korrigierende Wirkung des Kopfhalfters und halte den Klicker für ein wirkungsvolles Konditionierungsmittel. Niemals aber würde ich eines der genannten oder auch andere Hilfsmittel und Methoden  als alleinig tauglich erachten, die Vielzahl und Individualität an Verhaltensproblemen in ihrer Gesamtheit in den Griff zu bekommen. Deshalb wende ich im Einzelfall – und äußerst erfolgreich – Zwangseinwirkungen an, um beispielsweise offensives Aggressionsverhalten nachhaltig zu blockieren. Hier  gibt es zum Zwang bis heute keine sinnvollen Alternativen aber jede Menge Unwissenheit und auch Scheinheiligkeit der Zwang-Gegner unter zeitweilig wissenschaftlich formuliertem Deckmantel. Aber auch eine Zwangseinwirkung per Leinenruck eignet sich keinesfalls als globale Methode zur Beseitigung von Verhaltensproblemen. In einer erfolgreichen praktischen Arbeit sind den individuellen Problemeigenschaften eines
Vierbeiners unter Berücksichtigung dessen Umfeldes individuelle Konzepte zur Problemlösung gegenüber zu stellen. Dabei ist auf eine optimale Passung mit der Zielstellung,Hund und Halter wieder glücklich werden zu lassen, zu achten.Häufig enthält dieses Konzept in der Tat eine Mischung aus alt und neu. Sehr vereinfacht und nur beispielhaft dargestellt, kann diese Mischung bei einem angstaggressiven Hund
(gegenüber fremden Menschen) enthalten:

• Veränderung der Haltungsbedingungen (10%); Umstellung und Verbesserung des Führtrainings(20%); Umstellung auf Handfütterung (10%); Zwangsmaßnahmen zur Aggressionsblockade (10 %); Distanzabbau gegenüber Fremdperson durch positive Verstärkung (25%); Elemente des T-Touch (häufig Bodenarbeit, 5%); Verhaltenstraining Hundehalter unter Anleitung (20%).

Yellow 11Jahre
Es wird wohl nur wenige Hundetrainer oder Verhaltensberater geben, die solch einer individuellen Mischung innerhalb eines Konfliktmanagements offen und tolerant gegenüber stehen. Der Grund hierfür liegt nicht an der Mischung selbst, sondern an festgefahrenen Prinzipien, die egoistischen Starrsinn und nicht die so wichtige Flexibilität im individuellen Problemfeld erzeugen. Auf diesem Weg sowie infolge konkurrierender Mechanismen entstanden in den vergangenen Jahrzehnten eine Menge unterschiedlichster Patentrezepte, die sich insbesondere bei schwerwiegenderen Verhaltenproblemen in den meisten Fällen nicht bewähren konnten und auch in Zukunft nicht bewähren werden.
Wer zwangorientiert arbeitet, hält weit über 50 % meiner beispielgebenden Mischung für überflüssig wenn nicht gar unsinnig; wer Zwang völlig ablehnt wird wohl im mindesten die Aggressionsblockade als schlimmes Delikt ansehen.

Die Irrtümer der Patentrezepte
Die deutliche Mehrzahl an Problemhunden, die sich bei uns einfinden, hatten bereits ein oder mehrere so genannte Patentrezepte vermittelt bekommen und waren an der von mir beschriebenen Intoleranz von Fachleuten gescheitert. Gerade bei aggressiven Hunden wurde in den meisten Fällen entweder ausschließlich starker Zwang angewendet und keine zielgerichtete Kompensation durchgeführt oder es wurde Zwang völlig abgelehnt, wodurch sich das aggressive Verhalten nicht blockieren und letztlich auch nicht abbauen ließ. In beiden Fällen wurde erschreckend häufig und kaum zu rechtfertigen nach entsprechenden Fehlschlägen voreilig die Euthanasie (Tötung) des Hundes empfohlen
.

keine Angst die spielen nur

 


                         

Bitte wenden Sie sich, wenn Sie eine gute Welpenschule und Hundeschule im Kreis Aachen besuchen möchten,an unsere Partner-Hundeschule an Monika Saus unter http://www.hunde-welpen-eschweiler.de/ finden Sie alle Informationen für einen guten Start in eine Mensch/Hundbeziehung. Ebenso bietet Monika Saus Gruppenarbeit und Agility an.

Wir arbeiten nun auch mit einer Hundeschule aus Aachen zusammen. Frau Herff von Hundezeit-Aachen arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie wir. Unter www.hundezeit-aachen.de finden Sie alle Infos über die Gruppenarbeit und Grunderziehungskurse.


Ein Hund kann nur eine Sprache......hündisch ! Diese sollte man als Mensch mit Hund können !© Oliver Jobes




Was ist Artgerecht und was ist für den Menschen dienlich? Die Vielfalt an möglichen Trainingsmethoden zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen auch unter Fachexperten sind und wie schwierig es ist, hündisches Verhalten richtig einzuordnen. Für den Hundehalter ist es anspruchsvoll geworden sich an eine Theorie zu halten.

Für Erziehungs-und Verhaltensberater stellen sich grosse Herausforderungen, hündisches Verhalten in die gewünschten Bahnen zu lenken und es gleichzeitig dem Hundehalter verständlich zu machen. Das aller schwierigste dabei ist, dass der Hund in Alltagssituationen das Erlernte auch zuverlässig ausführt.Einige der wichtigsten Qualitäten, (Wissen, Technik verbunden mit emotionaler Kontrolle) die es zu entwickeln gilt, um das notwendige Know-How zu erlangen und erfolgreicher mit Hunden zu arbeiten, sind nach den normalen Regeln der  Kynologie fast unmöglich zu lehren.


Das Problem vieler Hunde ist die konsequente Inkonsequenz ihrer Menschen !© Oliver Jobes

Die 80 / 20 Regel:

Das wichtigste Element zum Erfolg : die Schulung des Menschen. Hinter jedem erfolgreichen Miteinander steht immer der Mensch im Vordergrund! Oft wird vergessen, dass die bewusste Schulung am Menschen die Essenz ist, dass man Erfolg in der Erziehung des Hundes hat und nicht die technischen Spielereien und Bestechungsformen am Hund. Da diese sich im Grunde von der Erziehung entfernen, da es nur um Konditionierung aber nicht um Verstehen und Begreifen, des Hundes geht.

Wichtig für jede Form zielorientierter Arbeit ist genau der Hintergrund, die dieser Regel zu Grunde liegt. Vor ca. 100 Jahren von Vilfredo Pareto entdeckt aber leider nicht populär gemacht worden, ist sie Jahrzehnte später von Professor George Kingsley Zipf (1902-1950) wiederentdeckt und weiterentwickelt worden.

mit 20% des Aufwandes wird bereits 80% der Leistung erbracht für die letzten 20% der Leistung sind 80% des Aufwandes erforderlich

80% ist die intensive und strukturierte Schulung des Menschen, damit der Hund die restlichen 20% konfliktfrei Lernen darf. Das heißt, wir setzen sehr viel in die Hundehalterschulung - in die fundierte Schulung des Menschen. Die Resultate der umgekehrten Sichtweise dieses Prozesses sehen wir täglich. Er verkörpert Verunsicherung, Bestechung, Manipulation und in der Therapie von schwierigen Verhaltensmustern lediglich eine Symptombehandlung.


 


 

Emma